Fränkische Schäufala

Fränkische Schäuferle 08

„Schäufala“ mit Klößen und Sauerkraut

 

„Schäufala“ ist die geschnittene Schweineschulter mit Knochen – eine typische fränkische Spezialität.

 

Zutaten für 4 Personen:

  • 4 Schäufala
    (lassen sie sich von ihrem Metzger die Schäufala in einem Drittelschnitt zuschneiden. Das bedeutet, dass sie drei Teile aus der Schweineschulter geschnitten bekommen. Dies ist die typische und optimale Größe des Schäufala)
  • 60 g gewürfelte Karotten
  • 60 g gewürfelter Sellerie
  • 60 g gewürfelte Zwiebeln
  • 40 g geschnittenen Lauch
  • Ganzer Kümmel
  • 1 l Bratengrundsauce oder Gemüsebrühe
  • 0,5 - 0,75 l Landbier
  • Salz, Pfeffer und Zucker
  • 8 Knödel
  • 4 Portionen Sauerkraut

 

Zubereitung:

Die „Schäufala“ mit kaltem Wasser abspülen und anschließend trocken tupfen. Die Schwarte sollte mit einem scharfen Messer kreuzförmig eingeschnitten werden. Anschließend mit Pfeffer, Salz und Kümmel würzen und von allen Seiten anbraten. Danach werden die Schweineschulterstücke aus dem Bräter genommen und das Gemüse kräftig mit Farbe angebraten. Der Lauch wird erst zum Schluss zugegeben und sollte nur ganz kurz mit angebraten werden, sonst wird er bitter.

Danach wird das Gemüse mit dem Landbier abgelöscht. Ein Drittel des Bieres sollte man für die Fertigstellung der Sauce aufheben. Wir empfehlen Landbier für die Zubereitung, da dieses Bier nicht so bitter ist, wie z.B. ein Pils. Somit entsteht ein angenehmerer Biergeschmack.

Anschließend die Sauce mit der Bratengrundsauce oder der Gemüsebrühe aufgießen und die Schäufala wieder in den Bräter setzen. Jetzt kommt der Bräter in die vorgeheizte Röhre und wird bei 160° C ca. zwei Stunden gegart. Die Garzeit hängt von der Größe der Schäufala ab. Es sollte sich das Fleisch leicht vom Knochen lösen. Weiterhin muss der Bräter nach ca. einer halben Stunde mit einem Deckel oder Alufolie abgedeckt werden, damit die Schwarte nicht verbrennt. Die Kruste wird erst in der letzten halben Stunde der Garzeit knusprig gebraten. Hier kann man die Kruste mit dem Bier immer wieder einpinseln – das gibt eine schöne knusprige Schwarte. Sollten Sie die Schäufala beim Überkrusten aus der Sauce nehmen, sollte sie diese mit Alufolie einpacken, sodass nur die Schwarte herausschaut und somit das Fleisch schön saftig bleibt.

In der Zwischenzeit wird die Sauce passiert und mit Pfeffer, Salz und dem restlichen Bier abgeschmeckt. Gegebenenfalls können Sie auch etwas Zucker zum Verfeinern zugeben. Wir empfehlen, das Gemüse vom Saucenansatz durch das Sieb zu streichen, damit wird zusätzlicher Geschmack und eine gewisse Bindung der Sauce erzielt. Wer möchte kann die Sauce auch noch etwas binden. Die typische Sauce hierfür ist aber fast ungebunden und klar.

 

In der Zwischenzeit werden die Klöße gekocht und das Sauerkraut fertig erhitzt. Wenn die „Schäufala“ eine knusprige Schwarte haben und das Fleisch vom Knochen fällt, sollte das Gericht schnell angerichtet werden und heiß auf den Tisch kommen.

 

Wir wünschen viel Spaß beim Nachkochen
und einen Guten Appetit!

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